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Veranstaltungen der IG-Vereine

zum Veranstaltungskalender

Terminvormerkungen dürfen gerne per Mail an termine@ig-tracht.de gesendet werden.

Wertungsplatteln

Das jährlich stattfindende Wertungsplatteln der IG Tracht hat seinen Ursprung im Jahr 1975 und wurde durch Privatinitiative von Martin Alt und Hermann Vorholzer ins Leben gerufen. Ziel war es, beim Tragen der Tracht traditionsbewusster zu werden und das Niveau zu steigern, was auch die einzelnen Heimatabenden beeinflussen sollte. Man wollte echtes Brauchtum vorstellen und keine „krachlederne Gaudi“.

In den ersten Jahren wurden die Wertungsrichter jährlich neu bestimmt. 1979/80 wurde das Wertungsplatteln dann unter das Dach der IG Tracht gestellt, die Organisation übernimmt aber bis heute der ausrichtende Verein.

 Im Zuge dieser Veränderung wurde auch beschlossen, ein festes Wertungsgremium mit einem Obmann zu bestimmen. Zehn Wertungsrichter bewerten die Bereiche Tracht, Auftreten, Platteln, Tanz und den Gesamteindruck. Im Gegensatz zu den Preisplatteln, wie sie in anderen Gauen üblich sind, gibt es beim IG-Wertungsplatteln keine Platzierungen. Außerdem gibt es nur eine Gruppen- und keine Einzelwertung.

Nach der Veranstaltung treffen sich alle Teilnehmer und Wertungsrichter zur Wertungsbekanntgabe, wo die beanstandeten Punkte besprochen und die Wertungsprotokolle überreicht werden.

Jugendtrachtentreffen

Eine wichtige Veranstaltung im Jahreslauf der IG Tracht ist das Jugendtrachtentreffen. Ins Leben gerufen vom Gebirgstrachten- und Heimatschutzverein Oberstdorf wurde es im August 1962 erstmals im Festzelt im Oybele durchgeführt. Die Oybele-Festhalle gab es damals noch nicht. Bei einer Dauer von drei Stunden war dieses erste Treffen sofort ein Riesenerfolg, der in den Folgejahren sogar noch größer wurde. Bereits 1968 strömten die jungen Plattler und Musikanten bis aus Isny, Lindenberg, Lechbruck und Weiler nach Oberstdorf. Höhepunkt für die Kinder war das Wurstschnappen am Schluss. Damit es gerecht zuging, durften die kleineren Kinder auf der linken und die größeren auf der rechten Seite ihr Glück versuchen. In den Folgejahren wurden Spiele wie Ballone zerstampfen, Sackhüpfen und Bockstechen eingeführt. Ab 1964 gab es für die Teilnehmer sogar Ehrengaben, die Gruppen wurden durch den Oberstdorfer Verein verköstigt und sogar ein Fahrtkostenzuschuss wurde ausbezahlt.

Besonders hervorzuheben ist die eifrige Teilnahme von bekannten Musik- und Gesangsgruppen und die Vielseitigkeit der Auftritte. Dazu gehören die Immenstädter Spätzle, Hackbrett- und Zithermusikanten, die Oberstdorfer Trettachbuebe, die Boxlerbuebe, und noch viele mehr. 2004 gab der Trachtenverein Oberstdorf die Organisation in die Hände der IG-Tracht, die seitdem als Veranstalter auftritt. Bis heute nehmen am Jugendtrachtentreffen rund 400 Kinder und Jugendliche teil, inzwischen stammen die Teilnehmer aber „nur“ noch aus dem IG-Gebiet. Mit Ausnahme von 1999, wo das Treffen in Ofterschwang stattfand, blieb der Veranstaltungsort mit dem Oybele immer gleich.

Die folgenden Zeitungsartikel berichten eindrucksvoll über die anfängliche Entwicklung des Jugendtrachtentreffens.

Vielen Dank an den Trachtenverein Oberstdorf für die Bereitstellung der Informationen.

Cäcilienmesse

Die heilige Cäcilia

Seit 2004 findet jährlich am Christkönigssonntag die Cäcilienmesse in der Pfarrkirche in Bad Hindelang statt. In Zusammenarbeit mit der Euregio via salina wird diese zu Ehren der Heiligen Cäcilia veranstaltet, welche Patronin der Sänger, Musiker und speziell der Kirchenmusik ist. Ihr Gedenktag ist der 22. November. Die Cäcilienmesse gestalten Musikgruppen aus dem südlichen Oberallgäu und geben im Anschluss in der Kirche ein kleines Konzert. Diese Gruppen verzichten auf ihre Gage, da Messe und Konzert einem guten Zweck dienen. Zu Gunsten des Allgäuer Hilfsfonds kommen jedes Jahr Spenden von mehreren Tausend Euro zusammen. Hauptorganisator der Gruppen ist von Anfang an unser Ehrenmitglied Siegfried Bellot.